Langenfeld: Kommunalaufsicht genehmigt Nachtragshaushalt mit deutlicher Warnung
Die Stadt Langenfeld erhält die Genehmigung für den Nachtragshaushalt, doch die Kommunalaufsicht warnt vor anhaltenden Defiziten bis 2029.
Haushaltsgenehmigung in Langenfeld
Die Kommunalaufsicht hat den Nachtragshaushalt der Stadt Langenfeld genehmigt. Gleichzeitig macht die Landrätin unmissverständlich klar, dass die finanzielle Lage ernst bleibt. Die Stadt rechnet bis 2029 mit kumulierten Fehlbeträgen von rund 116,8 Millionen Euro.
Hintergrund der Haushaltsentwicklung
Seit 2022 verzeichnet Langenfeld negative Jahresergebnisse. Die Zeit mit Überschüssen ist vorbei. Im aktuellen Nachtragshaushalt geht die Verwaltung von einer weiteren Verschlechterung aus. Die Gemeindeprüfungsanstalt (GPA) kritisiert zudem fehlende Wirtschaftlichkeitsvergleiche bei Investitionen.
Auswirkungen auf die Stadtplanung
Trotz der angespannten Lage treibt die Stadt wichtige Projekte voran. Am Immigrather Platz hat die Stadtverwaltung zusätzliche Grundstücke erworben. Dadurch können Planungen aus dem Jahr 2019 überarbeitet werden.
- Erweiterte Flächen ermöglichen flexiblere Nutzungskonzepte
- Politische Anfragen der CDU haben zu neuen Erkenntnissen geführt
- Die Brücke Knipprather Straße bleibt weiterhin gesperrt
Nächste Schritte
Die Stadtverwaltung wird die Auflagen der Kommunalaufsicht umsetzen. Einwohnerinnen und Einwohner können die Haushaltsunterlagen auf der städtischen Website einsehen. Weitere Informationen: rp-online.de Bericht zum Haushalt(öffnet in neuem Tab).
Quellen: Stadt Langenfeld, rp-online, GPA-Bericht.
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