7425 Euro Mehrkosten pro Jahr für Langenfelder Pendler ab 2028
Ein Rechenbeispiel zeigt den Zeitverlust für einen Selbstständigen in Langenfeld bei der geplanten Sperrung der S1, S6 und RE47 ab 2028.
Ausgangslage
Die Linien S1, S6 und RE47 sollen ab 2028 für mehrere Jahre gesperrt werden. Pendler aus Langenfeld nach Düsseldorf müssen dann Umwege fahren. Ein Selbstständiger mit einem Ein-Mann-Betrieb in Langenfeld pendelt täglich.
Stundensatz und Zeitaufwand
Der Stundensatz liegt bei 45 Euro. Die zusätzliche Fahrzeit beträgt 45 Minuten pro Strecke. Hin- und Rückweg ergeben 90 Minuten oder 1,5 Stunden täglich.
Rechenweg
1,5 Stunden × 45 Euro ergeben 67,50 Euro pro Tag. Bei 220 Arbeitstagen im Jahr ergibt sich 67,50 Euro × 220 = 14 850 Euro. Die Hälfte davon entfällt auf berufliche Wege, weil private Termine nicht immer zählen. Das ergibt 7425 Euro.
Ergebnis
Der Betrieb verliert rechnerisch 7425 Euro im Jahr. Der Wert gilt nur, wenn der Unternehmer die Zeit nicht anderweitig nutzen kann.
Wo die Rechnung nicht mehr aufgeht
Die Annahme bricht zusammen, wenn der Betroffene auf die S-Bahn verzichtet und stattdessen einen Mitfahrpool nutzt. Dann sinkt der Aufwand auf 20 Minuten. Die Stadt Langenfeld nennt keine Pendlerzahlen für diese Route. Ob 2028 tatsächlich gebaut wird, bleibt offen, weil erste Hinweise auf Verzögerungen deuten.
Der Kreis Mettmann veröffentlicht keine genauen Fahrgastzahlen aus Langenfeld. Eine Schätzung aus dem Jahr 2025 liegt nicht vor.
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