3200 Euro Netto-Verlust nach Transporter-Unfall in Langenfeld
Ein dreiköpfiger Handwerksbetrieb in Langenfeld rechnet die Folgen eines Unfalls am 4. August durch.
Ausgangslage
Ein Transporter eines Langenfelder Betriebs mit drei Mitarbeitern landete in der Nacht auf den 4. August in einem Feld. Die Polizei Langenfeld bestätigte hohen Sachschaden.
Der Inhaber kalkuliert den Ausfall. Der Betrieb erwirtschaftet bei einem Stundensatz von 48 Euro pro Monteur 144 Euro pro Stunde bei voller Auslastung aller drei Personen.
Zeitaufwand
Der Inhaber benötigte acht Stunden für Polizei-Aufnahme, Gutachter-Termin und Ersatzfahrzeug-Anmietung. Zwei Monteure fielen jeweils vier Stunden aus, weil sie das beschädigte Fahrzeug sichern und Werkzeuge umladen mussten. Insgesamt 16 Personenstunden.
Direkte Kosten
Miettransporter für fünf Tage kostete 680 Euro. Gutachten und Abschleppdienst beliefen sich auf 920 Euro. Versicherung erstattet 85 Prozent nach Abzug der Selbstbeteiligung von 500 Euro. Der Netto-Eigenanteil beträgt damit 1420 Euro.
Entgangener Umsatz
16 Personenstunden zu 48 Euro ergeben 768 Euro. Hinzu kommen 320 Euro für einen ausgefallenen Auftrag, den ein Mitbewerber übernahm. Summe entgangener Umsatz: 1088 Euro.
Wo die Rechnung nicht mehr aufgeht
Der Betrieb konnte nicht nachweisen, dass der Auftragsausfall allein auf den Unfall zurückging. Die Versicherung erkennt nur direkten Sachschaden an. Lohnfortzahlung für die ausgefallenen Stunden in Höhe von 720 Euro wird vom Unternehmen getragen und ist in der obigen Summe noch nicht enthalten.
Die genaue Quote, wie viele Langenfelder Handwerksbetriebe ähnliche Vorfälle melden, lässt sich nicht seriös beziffern. Die Stadt Langenfeld veröffentlicht keine entsprechenden Statistiken.
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